Sonntag, 6. Dezember 2015

Der NaNoWriMo

Hallo liebe Schreiberlinge,

Der Dezember hat angefangen, es ist (noch) kälter geworden, als es ohnehin schon war, und der graue und triste November hat viele Menschen dazu gebracht, sich in ihre Wohnungen zu verkriechen, sich vor den PC zu setzen und Filme oder Serien zu sehen, Computerspiele zu spielen, oder - zu schreiben.
Wie jedes Jahr hat der National Novemer Writing Month (NaNoWriMo) auch dieses Jahr die düstere Zeit dazu genutzt, die Kreativität in vielen Menschen zu wecken und sie zum Schreiben zu animieren.
Für diejenigen unter euch, die nicht wissen, wie das funktioniert, hier die Erklärung:

Ziel des NaNoWriMo ist es, in 30 Tagen einen Roman mit 50.000 Worten zu schreiben. Dabei kommt es in erster Linie auf Quantität und eher im zweiten Durchgang auf die Qualität an. Mit der Planung darf vorher begonnen werden, jedoch darf der Schreibprozess selbst erst am 1. November um 00:01 Uhr angefangen werden. Am 30. November muss (oder sollte) der fertige Roman über die Website eingereicht werden.
Wichtig wäre vielleicht noch zu erwähnen, dass es hier wirklich nur um die Worte geht, nicht um den Inhalt.

Da ich einen Post zu diesem Thema verfasse, stellt ihr euch sicher die Frage: Habe ich auch am NaNoWriMo teilgenommen? Die Antwort ist ganz einfach: 
Nein.

Ich hatte es mir vorgenommen, habe jedoch schnell gemerkt, dass mein November von vorne bis hinten so durchgeplant war, dass es keinen Sinn gemacht hätte, sich durch das Schreiben zusätzlich unter Druck zu setzen. Außerdem bin ich sowieso jemand, der kein Problem damit hat, 50.000 Worte in einem Monat zu schreiben. Der Durchschnitt meiner Bücher hat in etwa diese Länge und bei den meisten brauche ich für den Schreibprozess auch ca. 6 Wochen - wobei ich jedoch immer schon während des Schreibens überarbeite.
Ich hatte eine Idee für den NaNoWriMo, die ich sogar rechtzeitig begonnen habe, allerdings eher durch Zufall. Die Geschichte habe ich auch rechtzeitig beendet, doch ich hatte weder Zeit noch Lust, sie auch noch einzureichen, zumal ich die Story frühzeitig beendet hatte, um an einem anderen Manuskript weiterzuarbeiten. Dadurch bin ich nur auf knapp über 20.000 Wörter gekommen.

Vielleicht werde ich zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal auf dieses Projekt zurückkommen und es etwas ausbauen, da mir die Geschichte als solches gut gefällt und es mein erstes Buch ist, das in die Richtung Dystopie geht (was ich persönlich schon länger gerne lese). Momentan jedoch nimmt mich noch immer mein riesiges Fanatsy-Projekt in Beschlag, von dem ich euch auch schon hier erzählt habe.
Wer sich darüber informieren möchte, kann sich den Post durchlesen und wenn dann Interesse besteht, kann ich euch gerne einen kleinen Einblick in mein Werk geben.

Liebe Grüße,
Eure Enya

Kommentare:

  1. Hallo Enya, die Idee mit dem NaNoWriMo finde ich faszinierend. Im Herbst gibt es die schönsten Projekte. Ich hatte Ende Oktober an einer Blog Woche teilgenommen. Habe aber festgestellt, dass der Herbst und die Vorweihnachtszeit ungünstig sind für längere Sachen. 50000 Worte in einem Monat ist schon eine ganze Menge. Fast 1700 Worte täglich – da würde bei mir die Qualität des Geschriebenen phasenweise nachlassen. Und sich zwingen etwas zu tun ist für die Qualität nie gut. Dystopische Werke find' ich interessant und spannend, passt auch gut in den November. Hast Du Dein 20.000 Worte fassendes Opus irgendwo zum lesen veröffentlicht?

    Viele Grüße Thomas von thomas-colorful-blog.com

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    1. Hallo Thomas,

      viele meiner Projekte habe ich auf bookrix.de unter dem Namen "enyabooks" veröffentlicht. Dort kannst du gern einmal vorbeischauen.
      Ich persönlich stimme dir absolut zu - der November ist einfach ein etwas unpassend gewählter Monat.
      Der Sinn des NaNoWriMo ist ja, dass man quantitativ und nicht qualitativ arbeitet - von daher würde ich mir keine Gedanken über die Qualität machen ;-)

      Viele Grüße,
      Enya

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